Farbwiedergabeindex, Sockeltyp, Lampenleistung oder Schutzart. Das sind Begriffe, die dem Laien fremd sind, die aber bei der Auswahl der richtigen Beleuchtung berücksichtigt werden müssen. Was bedeuten diese Begriffe? Und wie wirken sie sich auf die Funktionalität einzelner Leuchten aus? Wir haben für Sie ein praktisches Glossar zusammengestellt.
Der Lichtstrom ist einer der wichtigsten Kennwerte von Lichtquellen. Er gibt genau die Menge an Lichtenergie an, die eine Lichtquelle in einer Sekunde abgibt. Sein Wert gibt an, wie hell eine bestimmte Leuchte sein wird, wobei die Empfindlichkeit des menschlichen Auges gegenüber den einzelnen Farben des Lichtspektrums berücksichtigt wird.
Die Einheit ist das Lumen (lm). Es ist definiert als der Lichtstrom, den eine Lichtquelle mit einer Lichtstärke von 1 Candela innerhalb eines Raumwinkels von 1 Steradiant abgibt. Eine herkömmliche Glühlampe hat einen Lichtstrom von 13,5 lm/W, während LED-Lampen einen Wert von etwa 80–100 lm/W aufweisen. Es ist jedoch auch wichtig, die Anzahl der Dioden und die Farbtemperatur des Lichts zu berücksichtigen (siehe unten). Glühfadenlampen können Licht in einem Winkel von bis zu 360° abstrahlen und dank der eingesetzten Technologien Werte von bis zu 130 lm/W erreichen.
Die Beleuchtungsstärke ist definiert als der Lichtstrom pro Flächeneinheit. Sie ist somit das Verhältnis von Lichtstrom (ausgedrückt in lm) zur Fläche (in m²). Die Einheit ist das Lux (lx). Dieser Wert lässt sich mit einem Luxmeter leicht messen. Diese wichtige Einheit ist dann entscheidend für die Positionierung einer Leuchte. Für Flure und Eingangsbereiche gelten Werte um 100 lx als ideal; für Küchen und Schlafzimmer bis zu 350 lx;
und für Arbeitsbereiche über 1.000 lx. Es ist jedoch zu beachten, dass es sich hierbei um einen sehr relativen Maßstab handelt. Der Abstand der Lichtquelle zur gemessenen Fläche spielt hier eine wichtige Rolle. Wenn wir eine Lampe 30 cm über einem Tisch anbringen, kann die Beleuchtungsstärke auf dem Tisch 1.500 lx erreichen; 20 cm seitlich davon sinkt die Intensität jedoch bereits auf einen niedrigeren Wert. Während der Wert an Arbeitsplätzen durch eine Norm festgelegt ist, spricht man in Wohnräumen eher von Empfehlungen, und es hängt immer von der subjektiven Wahrnehmung ab.
Die Leistungsaufnahme einer Glühbirne gibt die pro Zeiteinheit zugeführte Energiemenge an. Einfach ausgedrückt ist sie ein Maß für die Menge an elektrischer Energie, die von einer bestimmten Lichtquelle verbraucht wird. Sie wird in Watt (W) gemessen. Wozu dient diese Größe also?
Anhand dieser Werte lässt sich der Energieverbrauch berechnen – und das ist ganz einfach. Multiplizieren Sie einfach die Nennleistung mit der Zeit, die die Glühbirne an die Stromquelle angeschlossen war. Beträgt die Nennleistung 12 W, bedeutet dies, dass die Glühbirne nach einer Stunde Betrieb 12 W aufnimmt und 12 Wattstunden (Wh) verbraucht. Da Energiepreise oft in kWh angegeben werden, dividieren Sie den Gesamtwert einfach durch 1.000.
Beispiel für die Berechnung des täglichen Stromverbrauchs einer 12-Watt-Glühlampe:
12 (W) × 1 (Stunde) = 12 Wh = 0,012 kWh
0,012 kWh × 24 Stunden = 0,228 kWh × 4,91 Kč (durchschnittlicher Strompreis) = 1,4 Kč = 516 Kč/Jahr
Dies ist ein Maß für die Farbwiedergabetreue – also die Fähigkeit einer Leuchte, die Farben eines Objekts im Vergleich zu natürlichem Sonnenlicht wiederzugeben. Je höher der Wert, desto besser. Hochwertige LED-Lampen haben einen CRI von 80 oder höher. Dadurch eignen sie sich für nahezu jeden Raum.
Der Sockel ist der Teil der Glühbirne, in den die Lichtquelle eingesetzt wird. Jede Leuchte hat einen bestimmten Sockel. Sie müssen eine Glühbirne mit dem für diesen Sockel passenden Gewinde auswählen. Auf dem Markt sind verschiedene Typen erhältlich, darunter Schraub-, Bajonett- und integrierte LED-Module.
E27-Sockel – hierbei handelt es sich um ein klassisches großes Gewinde mit einem Durchmesser von 27 mm. Nahezu alle Arten von Glühbirnen eignen sich ideal für diesen Sockel und können sowohl in Innenräumen als auch im Außenbereich verwendet werden.
E14-Fassung – dieser Typ zeichnet sich durch seinen geringeren Durchmesser aus und wird häufig in dekorativen Leuchten verwendet. Die Fassung ist in erster Linie für Energiesparlampen ausgelegt.
GU10-Fassung – Diese Fassung verfügt über zwei symmetrische Stifte mit einem Durchmesser von jeweils 5 mm und einem Abstand von 10 mm zueinander. Sie ist eine beliebte Wahl und für Spannungen bis zu 230 V ausgelegt.
Die Schutzart gibt an, inwieweit eine Leuchte gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Flüssigkeiten geschützt ist. Sie wird mit der Abkürzung „IP“ gekennzeichnet, gefolgt von einer entsprechenden Zahl. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem vorherigen Artikel.
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