3D-Druck, multifunktionale Raketen, Bitcoin, mobile Betriebssysteme und vieles mehr. Das 21. Jahrhundert ist reif für bedeutende Entdeckungen in verschiedenen Bereichen. Das Smart Home bildet da keine Ausnahme. Als einer der dynamischsten Märkte konkurrieren große Marken um den imaginären Thron. Man kann mit Fug und Recht sagen, dass wir im goldenen Zeitalter des Smart Homes leben –von ultra-intelligenten Kühlschränken bis hin zu intelligenten Steckdosen. Fast die Hälfte aller Millennials besitzt
Smart-Geräte zu Hause. Die heutigen Marktführer – wie Google, Amazon, LG, Microsoft und andere – sind bestrebt,
eine möglichst
breite Palette an Einzelgeräten zu entwickeln. All dies mit dem Ziel, Geld und Zeit zu sparen und dem Durchschnittsverbraucher das Leben zu erleichtern.
Microsofts Präsentation seiner
Smart-Home-Vision war nur ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen sollte. Das neue Jahrtausend hatte noch nicht einmal richtig begonnen, da tauchten bereits die ersten echten Smart-Geräte auf. Im Jahr 2000 war es ein
Premium-Kühlschrank von LG. Er war mit einem Display ausgestattet, das die Außentemperatur, den Frischegrad einzelner Lebensmittel, Rezepte und vieles mehr anzeigte. Er konnte sogar Musik abspielen und
die von Ihnen gekauften Lebensmittel erkennen.
Das erste umfassende System
Im Jahr 2010 wurde NEST von einer Gruppe ehemaliger Apple-Ingenieure gegründet. Sie verbanden einen Thermostat mit dem WLAN und ein Jahr später einen Rauchmelder mit Sicherheitskameras. Damit legten sie den Grundstein für die ersten umfassenden Systeme zur Steuerung von Smart Homes. NEST wurde 2014 von Google übernommen, woraus die mittlerweile bekannte Marke Google NEST hervorging.
Smart Voice
Die Entwicklung intelligenter Sprachassistenten hat das Smart Home noch näher an den Alltag der Verbraucher herangeführt. Apples Siri leitete diese Revolution am 14. April 2011 ein. Es war die erste wirklich moderne Version eines Sprachassistenten. Von da an ging alles sehr schnell. Im Jahr 2012 kam „Google Now“ auf den Markt, ein Jahr später folgte „Cortana“ von Microsoft, und die beliebte „Alexa“ erblickte 2014 das Licht der Welt.
Ein seltenes Bündnis und eine seltene Zusammenarbeit

Von intelligenten Leuchten bis hin zu
Überwachungskameras: Große Marken wetteifern darum, wer die intelligentesten Geräte entwickeln kann, die unseren Alltag erleichtern. Schon heute lässt sich ein Haushalt ausschließlich mit diesen Produkten einrichten. Das Problem entsteht jedoch, wenn wir Geräte verschiedener Hersteller wählen.
Wie sorgen wir dann dafür, dass sie miteinander kommunizieren?
Die Antwort liegt einmal mehr in der ZigBee-Technologie. Alle großen Akteure nutzen sie heute – und nicht nur das: Sie tragen sogar zu ihrer Weiterentwicklung bei. In diesem Jahr haben Amazon, Apple und Google eine gemeinsame Basis gefunden und bereiten sich darauf vor, der ZigBee Alliance beizutreten, die bereits seit vielen Jahren andere Hersteller miteinander vernetzt. Das Ziel ist es, sich gegenseitig bei der Entwicklung von Smart-Home-Lösungen zu unterstützen.